Was prüft SCALAN, bevor ein Agent live geht?
+
Vor jeder Veröffentlichung liest SCALAN den Agenten gegen eure Prüfungen. Mitgeliefert sind unter anderem Prüfungen zum EU AI Act, zu personenbezogenen Daten, zu Zugangsdaten im Text und zu folgenreichen Aktionen wie Senden, Löschen oder Bezahlen. Dazu kommen Prüfungen, ob der Agent funktionieren wird, etwa ob er mindestens einmal getestet wurde und ob seine Tools die Arbeit abdecken.
Können wir eigene Prüfungen anlegen?
+
Ja. Ihr beschreibt in normaler Sprache, worauf geachtet werden soll, zum Beispiel: Kein Vorgang darf persönliche Daten in ein externes System geben. Die Prüfung läuft danach bei jeder Veröffentlichung mit und fließt in den Health Score ein wie die mitgelieferten.
Blockiert eine nicht bestandene Prüfung die Veröffentlichung?
+
Zunächst nicht. Die Prüfung zeigt, was einen zweiten Blick verdient, und wer sie überstimmt, wird mit der Version festgehalten. So bleibt der Fachbereich handlungsfähig, und jede Entscheidung ist nachvollziehbar. Wo ihr es braucht, setzt ihr Prüfungen verbindlich durch.
Ersetzen die Prüfungen eine rechtliche Bewertung?
+
Nein. Die Prüfungen lesen die Beschreibung des Agenten, nicht die Daten, die er verarbeitet. Sie zeigen, wo ihr genauer hinschauen solltet, und machen eure Regeln bei jedem Agenten sichtbar. Die rechtliche Einschätzung bleibt bei euch.
Wie behalten wir die KI-Kosten im Griff?
+
Mit Budgets auf drei Ebenen: je Ausführung eines Vorgangs, je Agent und je Abteilung. Das Kosten-Dashboard zeigt, wo Verbrauch entsteht und wie er sich entwickelt. So seht ihr, welcher Vorgang sich rechnet, bevor die Rechnung kommt.
Welche Rollen gibt es in SCALAN?
+
Unter anderem Admin, IT, Ersteller und Publisher. Ersteller bauen und testen Agenten, Publisher bringen sie live, IT und Admin verwalten Anbindungen, Rechte, Prüfungen und Budgets. Wer einen Agenten baut, muss ihn also nicht selbst veröffentlichen dürfen.
Was passiert mit einem Agenten, wenn die Person geht, die ihn gebaut hat?
+
Er läuft weiter. Agenten gehören dem Unternehmen, nicht einzelnen Personen. Eine andere Person übernimmt die Rolle, und weil der Agent in normaler Sprache beschrieben ist, versteht sie ihn ohne Übergabeprojekt.
Kann ein Agent ohne Freigabe E-Mails verschicken oder Daten löschen?
+
Nur wenn ihr es erlaubt. Für jedes Tool legt die IT fest, welche Aktionen freigegeben sind. Bei folgenreichen Aktionen wie Senden, Löschen oder Bezahlen prüft SCALAN zusätzlich, ob der Vorgang vorher einen Kontrollschritt oder eine Rückfrage an eine Person vorsieht.
Hilft SCALAN bei der Vorbereitung auf den EU AI Act?
+
Eine mitgelieferte Prüfung liest jeden Agenten auf Praktiken, die der AI Act verbietet, auf Einsätze in Hochrisikobereichen wie Personalauswahl oder Kreditvergabe und auf die Pflicht, Menschen zu sagen, dass sie mit einer Maschine sprechen. Das ersetzt keine Rechtsberatung, macht aber sichtbar, wo ihr genauer hinschauen müsst.